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Zweckbestimmte Zonen

Streng gesch�tzte Gebiete : 20 Gebiete, die eine Gesamtfläche von 50.904 ha (8,7%  von der Gesamtfläche des Reservates) einnehmen. Diese Gebiete sind streng geschützt, sind wenig vom Menschen beeinflusst und sind charakteristisch für die natürlichen Festland- und Aquatischen Ökosystemen des Reservates;

Bufferzonen wurden rund um den geschützten Gebiete festgesetzt. Sie nehmen eine Gesamtfläche von 222.996 ha ein (38,5%  von der Gesamtfläche des Reservates) und wurden ausgewählt für die Verringerung des antropischen Einflusses auf die Gebiete die streng unter Naturschutz stehen.

Die wirtschafliche Zonen haben eine Gesamtfläche von 306.100 ha (52,8% von der Gesamtfläche de Reservates). Sie umfassen überschwemmbare Gebiete, begrenzte Gebiete, die für die Fischerei, für landwirtschaftliche bearbeitung, Forstwirschaft und Gebiete für menschliche Siedlungen benutzt werden.

Die Zonen für den ökologischen Wiederaufbau sind Landflächen, auf denen die Verwaltung des Reservates Tätigkeiten für die Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts und für den Wiederaufbau der betroffenen Zonen führt.

Beschreibung der streng geschützten Zonen :

1. ROSCA - BUHAIOVA ( 9 625 ha) 2. PÃDUREA LETEA ( 2 825 ha)
3. RÃDUCU ( 2 500 ha ) 4. NEBUNU ( 115 ha )
5. VÃTAFU - LUNGULET ( 1 625 ha) 6. PÃDUREA CARAORMAN (2250ha)
7. SÃRÃTURI MURIGHIOL ( 87 ha) 8. ARINISUL ERENCIUC ( 50 ha )
9. INSULA POPINA ( 98 ha ) 10. SACALIN ZÃTOANE ( 21 410 ha)
11. PERITEASCA- LEAHOVA (4125ha) 12. CAPUL DOLOSMAN ( 125 ha )
13. GRINDUL LUPILOR ( 2 075 ha ) 14. ISTRIA - SINOIE ( 400 ha )
15. GRINDUL CHITUC ( 2 300 ha ) 16. ROTUNDU ( 228 ha )
17. POTCOAVA ( 625 ha ) 18. BELCIUG ( 110 ha )
19. INSULA CEAPLACE (117 ha) 20. PRUNDU CU PĂSĂRI (187 ha)
ROSCA- BUHAIOVA (9.625 ha)

Die Zone umfasst eine Vielfallt von Biotopen, die für das fluviale Delta kennzeichnend sind (schwimmende und feste Schilfinseln, Schilfsümpfe, Seen, fluviale Ufergelände, natürliche Bäche, überschwemmbare Gebiete, Weidenwälder, u.a.)
Die Fauna wird von einer Artenvielfallt dargestellt; Säugetiere: Fischotter (Lutra lutra), Nerz (Mustela lutreola), Hermeline (Mustela erminea), Bisamratte (Ondathra zibethica), Marderhund, Fuchs, Wildschwein, und Vögel: die grösste Pelikankolonie (Pelecanus onocrotalus) in Europa, Reiherkolonien, die meisten Enten-und Sperlingsvögel und Wirbeltiere.
Die Vegetation wird ebenfalls von einer Artenvielfallt dargestellt. Die stehenden Gewässern sind von See- und Teichrosen (Nymphaea alba, Nuphar luteum), Wassernuss (Trapa natans), Froschbiss (Hydrocharis morsus ranae), Krebsschere (Stratiotes aloides) überfallen. In den Stickstoffarmen Gewässern kommen fleischfressende Pflanzen wie der Wasserslauch (Utricularia spp.) und die Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa) vor. Im Schilf kommen folgende Pflanzenartenn vor: Dryopteris thelipteris, Solanum dulcamara, Euphorbia palustris,  Carex, und auch seltene Arten wie Acorus calamus oder Calla palustris.

DER LETEA-WALD ( 2.825 ha )
Der Wald, der sich zwischen den Dünen auf 10-250 m breite Streifen estreckt, ist hauptsächlich aus: Stiel-Eiche, (Quercus robur), Braun-Eiche (Q. pedunculiflora), Silber-Pappel (Populus alba), Schwarz-Pappel (P. nigra), Schmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia), Esche (F. pallisiae), Birnbaum (Pyrus pyraster), Silberlinde (Tilia tomentosa), Ulme (Ulmus foliacea) und sehr selten die Schwarzerle (Alnus glutinosa), ergänzt von dichten Stauden  (Crataegus monogyna, Ligustrum vulgare, Evonymus europaeus, Cornus mas, C. sanguinea, Rhamnus frangula, R. cathartica, Viburnum opulus, Berberis vulgaris, u.a.).
Charakteristisch für diese Zone sind auch die Rankenpflanzen (Periploca graeca, Hedera helix, Vitis silvestris, Humulus lupulus, Clematis vitalba), die dem Wald eine suptropische Gestallt geben. Es werden auch andere seltene Pflanzen wie: Convolvulus persicus, Merendera sobolifera und Ephedra dystachia angetroffen.
Die Fauna wird von Fauna der Seeadler (Haliaeetus albicilla), der Rotfussfalke (Falco vespertinus), der Wiedehopf (Upupa epops), Blauracke (Coracias garrulus), einige seltene Schlangenarten (Eremias arguta, Vipera ursinii renardi) und ca. 1600 Insektenarten vertreten.

DER RÃDUCU-SEE ( 2.500 ha )
Die Zone umfasst Seen, deren Süßwasser von dem letzten Arm des grossen  "M" gespeichert wird, und die sich in einer typischen Zone für die Bildung von Sandbäncke zwischen Chilia und Sulina befinden. Die Wasserbecken sind umgeben von höhere Ufer mit unfruchtbares Boden, mobil oder wenig befestigt mit Elymus sabulosus, Carex ligerica und Agropyrum elongatum bewachsen; Steppenartige Wiesen mit Salix rosmarinifolia und Euphorbia palustris oder Tiefgebieten mit zeitweiligem Wasser, die von Sträuchern von Juncus gerardii bedeckt sind.
Die Seen Raducu und Raduculet beherbergen eine für die Zone spezifische Fischfauna, die durch die Eingrezung der Wasserbecken geschützt ist.

DER NEBUNU-SEE ( 115 ha )
Der See Nebunu und die umgebenden Gebieten nehmen kleine Flächen ein und sind charakteristisch für das fluviale Delta, wo sich spezifische Biozoenosen entwickeln, die sich an grossen Überschwemmungsschwingungen angepasst haben. In diesen Zonen gibt es gute Nistmöglichkeiten für die Enten und Nahrung für die Limikolen in den Sommermonaten.
Der See sichert auch günstige Bedingungen für die Vermehrung und die Entwicklung der Fische.

VÃTAFU -LUNGULET ( 1.625 ha )
Umfasst verschiedene Reliefformen wie: hohe Ufer, kleine Seen, Tiefgebiete, schwimmende und feste Schifinseln, halophyle Wiesen und wird dargestellt, hauptsächlich, von Biozönosen, die sich an den euryhaline Lebensbedingungen angepasst haben.
Der Seekomplex ist ein wichtiger Nistplatz für den Rallenreiher und die Zwergscharbe, in Mixkolonien von Enten.

DER CARAORMAN -WALD (2.250ha)
Die Zone umfasst die entwickelsten und repräsentativen Dünen des Deltas, die sich im südlichen Teil des Gebietes gebildet haben.
Neben einem Bestand von Pappeln, Eschen und Eichen trifft man auch Stauden-  Salix, Tamarix, u.a. Die südliche Grenze des Waldes bewahrt uralte Eichenexemplare, die einen Umfang von 4,20 -4,70 m haben.
Die Fauna wird von Wirbellosen (vor allem Insekten) und Wirbeltiere (Säugetiere) vertreten. Von den Vögeln trifft man in den Wald den Seeadler  (Haliaeetus albicilla) und den Kolkrabe (Corvus corax).

DER SÃRÃTURI MURIGHIOL-SEE (87 ha)
Das Wasser des Sees Sãrãturi Murighiol sind stark salzhaltig und haben eine grosse Artenvielfallt von Phyto- und Zooplankten.
In dem Salzseekomplex findet man Seeschwalbenkolonien; hier nisten der Stelzenläufer (Himantopus himantopus), zusammen mit dem Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), die Kolbenente (Netta rufina) und der Seeregenpfeifer. (Charadrius alexandrinus). Während des Winters bewrikt der Spätfrost des Wasserspiegels, das Ansammeln von Limikolen, die hier reichlich Nistplätze und Nahrung finden.

DER ERLENWALD ERENCIUC (50 ha)
Dies ist die einzige Forstzone im Delta, wo es kompakte Flächen von Schwarzerlen (Alnus glutinosa) gibt.
Im Wald nistet manchmal der Seeadler (Haliaeetus albicilla).

DIE INSEL POPINA (98 ha)
Die Insel ist ein wichtiger Rastplatz fuer die Zugvoegel und Nistplatz fuer die Brandgans (Tadorna tadorna). Im Frühling trifft man in dieser Zone Sumpfvögel, Waldvögel: die Nachtigall (Luscinia megarhynchos), die Baragan Lerche (Melanocorypha calandra) u.a.
Die Wirbellosenfauna umfasst seltene Arten wie die Schwarze Witwe  (Lactrodectus tredecimguttatus) und Riesentausendfüssler (Scolopendra cingulata).

DIE SEEN SACALIN ZÃTOANE ( 21.410 ha)
Die Seen bieten ideale Nistbedingungen für den Höckerschwan an. Die Limikolen finden hier reichlich Nahrung. Auf der Insel Sacalin befindet sich die grösste Kolonie von Brandseeschwalben (Sterna sandvicensis).
Sowohl das Wasserspiegel als auch die Küsten sind Ansammelplaetze der Zugvögel während des Frühling-Herbst Zugs. Die Insel Sacalin ist die wichtigste Nist-, Vorwander- und Wanderzone, ein wichtiger Winterquartier, und eine Reihe von ca. 30 Vogelarten nisten hier.

PERITEASCA- LEAHOVA (4.125 ha)
Charakteristisch für diese Zone sind die Biozoenosen, die sich auf den trockenen Sandbändern, auf den Sandzonen, die vom Meerwasser und das Wasser des Razimsees bespült werden, entwickelt haben, sowie die Biozoenosen , die sich an grossen Salzschwankungen angepasst haben.
Ist eine bevorzugte Nistzone der Limikolen, Brandgänsen (die Insel Bisericuta) und der Möwen und Seeschwalben (halophyle Ufergelände) und stellt ein wichtiger Zufluchts- und Ernährungsort für die Wintergäste dar. Ebenfalls, wird die Zone auch von der Rothalsgans (Branta ruficollis) als Zufluchtsort, während der Tagwanderung bevorzugt.

DER KAP DOLOSMAN (125 ha )
Die Zone ist wichtig für das Erhalten der xerophyten Vegetation, für das Nisten des Mauerseglers (Apus apus), des Steinschmaetzers (Oenanthe pleschanka), sowie für den Schutz Tigeriltis (Vormela peregusna), der Pfeilnatter (Coluber jugularis) und der Würfelnatter (Natrix tesselata).
Die Zone hat eine wichtige archaeologische Bedeutung, weil es hier Spuren der vergagenen Kulturen gibt.

GRINDUL LUPILOR (2.075 ha)
Die Zone ist ein wichtiger Nist- und Nahrungplatz für die Vögel. Während der Herbstwanderung wird die Zone ein bemerkenswerter Ansammelplatz der Vögel, insbesondere der Wintergäste (Enten, Gänsen). Dank dem niedriegen Wasserstand und der günstigen Bedingungen hat die Zone eine grosse Bedeutung für die natürliche Fortpflanzung der folgenden Fischarten: Karpfen (Ciprinus carpio), Zander (Stizostedion lucioperca), Brachsen (Abramis brama).

ISTRIA - SINOIE (400 ha)
In der Zone gibt es viele Vogelarten: die Brandgans (Tadorna tadorna), verschiedene Enten, Gänsen und viele Limikolen.
Die Reptilien werden hier von der Maurischen Landschildkröte (Testudo graeca), der Pfeilnatter (Coluber jugularis) und der häufigen Würfelnatter (Natrix tesselata).
Die Zone hat eine besondere archaeologische Bedeutung.

GRINDUL CHITUC ( 2300 ha )
Die Zone hat eine wichtige morphologische Gestallt dargestellt von einer Anreihung von Sandbänke, Dünen, Seen, von denen die letzten vorherschend sind, die entlang der Küste in einer steilen Fächerform gerichtet sind. Die Vegetation ist charakteristisch für die Kuestenzonen mit salzhaltigem Sand und ist bedeutend für den Durchzug und das Überwintern der Vögel.

DER ROTUNDU SEE ( 228 ha )
Der Rotundu-See ist ein für die überschwemmbare Donauaue typischer See; der Seekomplex Somova-Parches ist die letzte solche Zone, die vom Eindämmen nicht beschädigt wurde.
Der See hat eine besondere Bedeutung für das Studium und das Erhalten der Biozönosen, die sich an größeren Wasserstandschwankungen sich angepasst haben.

DER POTCOAVA SEE ( 625 ha )
In der Zone gibt es eine Mixkolonie von Reihern, Sichlern, Zwergscharbe, nisten und ernähren sich: die Zwergdommel (Ixobrychus minutus), die Rohrdommel (Botaurus stellaris), die Schnatterente (Anas strepera), die Kolbenente (Netta rufina), der Rothalstaucher (Podiceps griseigena), der Seeadler (Haliaeetus albicilla)u.a.
Die Zone ist auch ein Zufluchtsort für die Otter, Nerz, Hermeline, Wildschwein.
Die Ihtioauna ist von einer Reihe gefährdeten Fischarten gekennzeichnet: Karausche (Carassius carassius carassius), Schleie (Tinca tinca).

DER  BELCIUG SEE ( 110 ha )
Dank seiner Absonderung und Tiefe (ca. 7 m) besteht der See ein besonders günstiger Ort für das Erhalten einiger gefährdeten Fischarten (Karausche, Schleie, Nerfling).
Die Zone ist auch ein wichtiger Ernährungsplatz für Reiher, Enten u.a. In den umgebenden Schilfgebieten hat man den Kranich (Grus grus), eine, mit der aussterben gefährdete Art, aufgezeigt.

 Grenzgebiete:
1. Matita-Merhei-Letea (22.560 ha)
2. Sontea (12.500 ha)
3. Caraorman (13.830 ha)
4. Lumina - Vãtafu (13.460 ha)
5. Dranov (21.760 ha)
6. Sãrãturi-Murighiol (5 ha)
7. See Rotundu (1.240 ha)
8. Insel Popina (260 ha)
9. Kap Dolosman (28 ha)
10. Zmeica-Sinoie (31.510 ha)
11.See Potcoava (2.937 ha)
12. Periteasca-Leahova (210 ha)
13. See-Grenzzone (103.000 ha)